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Marrakesch - Orientalische Lebensfreude

Koutoubia Moschee - Die größte Moschee Marrakeschs

Orient zum Erleben und Wohlfühlen

Backpacker, Jetset, neuerdings sogar Kreuzfahrttouristen auf Tagesausflug: Die „rote Stadt“ ist beliebter denn je – gerade in Zeiten, in denen sich Marokko als stabiles Reiseland erweist.
 
Darf es ein Foto mit Affen sein? Oder lieber eins mit Kobra? Mit einem Liliputaner? Wie wär‘s mit einem großflächigen Henna-Tattoo? Wenn es um kreative Ideen geht, sind die Künstler und  Geschäftsleute vom Djemaa el Fna, dem Mittelpunkt von Marrakesch, einmalig. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt.
 
Alle paar Meter erklingt Trommelmusik oder ziehen Geschichtenerzähler Dutzende von (marokkanischen) Zuhörern in ihren Bann. Zwischendrin führen Fackeljongleure ihre Kunststücke vor. Tänzer in stattlichen Gewändern zeigen ernste Miene, wenn jemand fotografiert, ohne einen Obulus zu geben. Junge Frauen mit Kopftuch, Schleier oder im Minirock verkaufen Nippes. Daneben haben Männer Glücksspielfelder auf Pappkartons aufgebaut oder leere Colaflaschen, die mit Ringen beworfen werden müssen. Kurz, es wuselt und lärmt, flackert und blitzt. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus.
 
Und dann erst das Essen: An zahlreichen Essensständen werden Schnecken, Salate und Suppen angeboten und Kebabs sowie ganze Hammelköpfe über dem Feuer geröstet. Dabei steigen dicke Nebelschwadenauf – bis hinauf zu den beliebten Dachterrassen der angrenzenden Restaurants. Davor preisen dutzende Verkaufswagen alle dasselbe an: frisch gepressten Orangensaft, für vier Dirham, rund 50 Cent, das Glas. Erstaunlich: Alle Verkäufer haben gut zu tun. Vor allem am Abend, wenn Tausende von Menschen allein auf diesem Areal unterwegs sind. Dann herrscht auf dem Platz unweit der mächtigen Koutoubia-Moschee eine unglaubliche Atmosphäre. Da versteht man, warum der Djemaa el Fna ins immaterielle Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen wurde, warum Hollywoodgrößen, Flitterwöchner, der Jetset, ja sogar Kreuzfahrttouristen aus dem rund 250 Kilometer entfernten Agadir so gerne zur „Perle des Südens“ kommen. Er allein ist die Marrakesch-Reise wert.
 
Um noch weitere Sehenswürdigkeiten der südmarokkanischen Stadt am Rande des Atlas-Gebirges zu erleben, muss man entweder gut zu Fuß sein oder man leistet sich eine der vielen Pferdekutschen, die ihre Zentrale ebenfalls am Djemaa el Fna haben. Abends mag die Tour romantischer sein, mehr sieht man tagsüber. Eine typische Route geht am „La Mamounia“, einem der berühmtesten Hotels Afrikas, vorbei und führt vorbei an der brandneuen Deluxe-Merana-Mall inklusive Indoor-Rummelplatz für die Kinder zum vor wenigen Jahren eingeweihten architektonisch sehenswerten Bahnhof.
 
In der Medina, der Altstadt, gehören die Kasbah, das Palais el Badi und die Saadier-Gräber zu den Must-Sees. In die Souks geht es allerdings nur zu Fuß – mal von den gewagten Mopedfahrern abgesehen. Hier herumzuschlendern macht selbst Shoppingmuffeln Freude. Denn in den engen und verwinkelten Gassen mit ihren unzähligen Geschäften schlägt das Herz orientalischer Kultur: überall bunte Keramik, handgefertigte Woll- und Seidenteppiche, kunstvoll zu Pyramiden geformte Gewürze, Silberschmuck, Berbermützen, Arganöl – dazwischen hängen geschlachtete Lämmer, Schlangenhäute und gefärbte Garne in leuchtenden Farben von der Decke.
 
Nach dem Bummel braucht es eine Pause. Und wo könnte es schöner sein, als auf einer Terrasse über den Dächern. Davon gibt es in Marrakesch herrlich viele. Zum Beispiel das „Café Des Epices“ am Rahba Kedima-Platz, dem Gewürzplatz. Von oben lässt sich das Treiben relaxt beobachten. Erst recht dank loungiger Musik, einem Minz- oder noch stilvoller Gewürztee und Bio-Snacks. Egal, ob hier oder woanders: Ein Tajine-Gericht sollte jeder Marrakesch-Reisende mal probieren. In den rustikalen, aus Ton gefertigten Berbertöpfen mit den kegelförmigen Deckeln schmoren die Marokkaner Gemüse, Fisch, Lamm und Hühnchen direkt über dem Feuer oder im Ofen – köstlich. Zu bekommen etwa in der „Kosybar“, für die noch weitere Aspekte sprechen. Erstens ist es eine der ganz wenigen öffentlichen Cocktail-Bars in der Medina. Zweitens gibt es in der extrem lässigen, über mehrere Stockwerke gehenden Location Live-Musik. Und dazu drittens auch noch eine Storchenshow bei  Sonnenuntergang. Gleich mehrere Nester befinden sich keine zehn Meter von der Dachterrasse auf der Stadtmauer und werden in der Dämmerung angeflogen.
 
Auch wenn die Medina die meisten Sehenswürdigkeiten beheimatet, gibt es außerhalb der 13 Kilometer langen Stadtmauer ebenfalls einiges zu entdecken, vor allem abends und nachts: Clubs, Bars, Casinos. Doch als ich dem Taxifahrer die Adresse „Le Comptoir Darna“ – bekannt für seine Bauchtanzshows – nenne, schaut er mir tief in die Augen und fragt: „Verheiratet? Lieben Sie Ihre Frau?“ Auf mein Bejahen hin sagt er: „Dann gehen Sie da lieber nicht hin.“ Was auch immer er genau damit meint, seine Abneigung ist deutlich zu erkennen. Plan B: ab ins Restaurant „Al Fassia“ in der Neustadt Guéliz, wo ehrbarere Damen arbeiten. Eine echte „Weiberwirtschaft“, die mehr als 40 Angestellten sind fast alle weiblich, und das in der Männerwelt Marokkos! Die traditionell gekleideten Damen servieren bodenständige marokkanische Küche, wobei eine Spezialität karamelisierte Tomaten sind.
 
Ein echter Tipp stellt schließlich noch der Jardin Majorelle dar. Die herrlich schattige Anlage wurde vom Modegenie Yves Saint Laurent kunstvoll gestaltet. Zwischen Kakteen und diversen Arten von Bambus, Lotus, Papyrus und Seerosen sorgen ein kobaltblaues kleines Berbermuseum und knallbunte Pflanzentöpfe für Farbtupfer. Schattige Bänke laden zum Ausruhen ein, ein Café zur Stärkung und ein gern übersehenes Kleinod zum Staunen: In der „Love Gallery“ hängen verschiedene Bilder des Meisters. Das Thema der Ausstellung, der YSL über drei Dekaden jedes Jahr ein anderes Motiv hinzufügte, dürfte angesichts des Galerienamens klar sein.
 
Und wer noch ein bisschen Zeit hat sollte die Gartenwelt “Anima”, den marokkanische Gartentraum von André Heller besuchen. Unweit von Marrakesch hat der Universalkünstler ein kleines Paradies geschaffen. Auf rund vier Hektar Fläche kombiniert er dabei die Pflanzenpracht Marokkos mit poppig frecher Kunst.
 

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